Start in die neue Science Slam-Saison: OPEN AIR in Graz!

Am 29. Juni macht der Fußball Pause und der Science Slam erobert die EM-Public Viewing Zone am Grazer Mariahilferplatz: Wer die eigene Forschung wirklich verständlich und pointiert auf die Bühne bringt, kann das Publikum für sich gewinnen und beim Voting punkten. Kreative Ideen sind gefragt!

© Steiermark Tourismus

Am Di 21.6. um 17:00 wird ein Vorbereitungsworkshop an der Uni Graz angeboten. Wer sich vorstellen kann die eigene Forschung auf die Bühne zu bringen, ist dazu herzlich eingeladen. Erfahrungsgemäß ist die Stimmung in der interdisziplinären Gruppe dabei sehr produktiv, gemeinsam findet man viel leichter kreative Umsetzungsideen!
Infos & Anmeldung unter info@scienceslam.at

4. Styrian Science Slam
Mi 29.6.2016, 20h, KRONE Fanzone Graz, Mariahilferplatz
Eintritt frei – wer live im Publikum dabeisein und mitvoten will ist herzlich eingeladen!
Bei Schlechtwetter wird der Science Slam verschoben

 

Science Slam Staatsmeisterschaft 2016

Im Rahmen der „Langen Nacht der Forschung“ fand am 22.4.16 das Science Slams Österreichfinale statt. Hunderte Wissenschaftsinteressierte drängten sich ins Bühnenzelt am Wiener Heldenplatz, wo die Slam Champions aus fünf Städten ihre aktuelle Forschung in je 6 Minuten pointiert und allgemeinverständlich präsentierten und für kurzweilige Unterhaltung auf hohem wissenschaftlichem Niveau sorgten.

© BMWFW/Martin Lusser

Das Themenspektrum reichte von revolutionärer Akku-Technologie über Trockenstress bei Bäumen bis zu romantischen mathematischen Formeln. Zur Veranschaulichung der Forschungsprojekte kamen auf der Bühne unter anderem ein quietschendes „Quantenhuhn“, Tischtennisbälle im Ionenmodell aus Eierkartons und sogar ein sprechender Bergahorn mit deftigem Tiroler Dialekt zum Einsatz.

Chemiker Florian Preishuber-Pflügl (TU Graz) demonstrierte seine Dissertation mit anschaulichen Ionenmodellen und Piktogrammen. Peter Ranacher (Geoinformatik, Uni Salzburg) kam mit einem ganzen Team auf die Bühne und stellte seine Forschung zur Analyse von Fahrverhalten und Treibstoffverbrauch mittels GPS-Daten in einer rasanten szenischen Inszenierung dar. Stefan Mayr (Botanik, Uni Innsbruck) erläuterte die Emboliegefahr bei Bäumen in einer humorvollen Bauchredner-Präsentation und der Mathematiker Felix Günther (Uni Wien) erklärte diskrete Krümmung mittels Fußball, krummer Gurke und Milchpackerl.

© BMWFW/Martin Lusser

Martyna Grydlik vom Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik der Uni Linz beeindruckte sowohl mit enormer Bühnenpräsenz als auch mit einem echten Durchbruch in der Halbleiterphysik, der ihr kürzlich gemeinsam mit Forschungs- und Lebenspartner Moritz Brehm (im Kurzauftritt als „Prof. Heisenberg“ ebenfalls auf der Bühne zu sehen) gelungen ist: Wenn man ein Elektron (symbolisiert durch ein quietschendes Gummi-Huhn) in einen winzigen Quantenpunkt (Vogelkäfig) sperrt, dann können Silizium-Kristalle mit einer raffinierten Technik als Laser eingesetzt werden – dank Heisenbergs Unschärfeprinzip. Unterstützt durch Klänge aus „Star Wars“ demonstrierte Martyna Grydlik diesen Effekt mit gezielten Hühnerwürfen samt Laserschwert und wurde im anschließenden Publikumsvoting zum nationalen Slam Champion 2016 gekürt. SC Barbara Weitgruber (BMWFW) gratulierte der strahlenden Gewinnerin.

 

2. Science Slam Linz im Posthof am 8.3.2016

Der 2. Science Slam Linz im restlos ausverkauften Posthof war ein echtes Heimspiel für Forscher/innen der JKU, die ihre aktuelle Arbeit pointiert und sehr kreativ auf die Bühne brachten. Sie ernteten dafür tosenden Applaus und zahlreiche herzhafte Lacher des bestens gelaunten Publikums. Physikerin Martyna Grydlik beeindruckte mit enormer Bühnenpräsenz und der ausgesprochen witzigen Darstellung eines komplexen quantenmechanischen Phänomens mittels Quietschhuhn und Laserschwert – und wurde vom Publikum zur Siegerin gekürt. ZU DEN VIDEOS

© Philipp Greindl

 

2. Science Slam Salzburg in der ARGEkultur am 26.1.2016

Diesmal war der Slam tierisch gut: Vom Mathematikunterricht mit Tierunterstützung über einen gelehrigen Polizei(stoff)hund live auf der Bühne bis zum dramatischen Appell für Tierrechte! Dazu Zellen auf metaphorischer Zeitreise und die Frage warum es sinnvoll sein kann, physikalischen Unsinn zu unterrichten. Geoinformatiker Peter Ranacher kam samt Kreativ-Team auf die Bühne, zeigte anschaulich wie man aus GPS-Daten auf den Spritverbrauch rückschließen kann und wurde in hitzigen Tischdiskussionen zum Slam Champion gekürt. ZU DEN VIDEOS

© WhyT.org

 

5. Innsbrucker Science Slam im Treibhaus am 24.11.2015

Von der dramatisch inszenierten Symbolik in ‘World of Warcraft’ bis zum Duell der Mülltonnen, von der (blumigen) Sprachenvielfalt bis zum Gewusel in der Ameisen-Superkolonie. Dazu die Herausforderung für Flüchtlinge, die deutsche Sprache zu erlernen und im Tiroler Alltag auch richtig einzusetzen.
Gar nicht auf den Mund gefallen war hingegen der durstige Baum ‘A.Horn’, der – assistiert von Botaniker Stefan Mayr – schließlich zum “Schläm-Tschämpion” gekürt wurde. Danke an alle Slammer für den vielfältig-kurzweilig-unterhaltsamen Abend! ZU DEN VIDEOS

© Eva Fessler

 

Science Slam im Wiener Metropol am 19.11.2015

Sieben grandiose Slammer brachten ihre Forschung mit sehr kreativen Ideen und ganz unterschiedlichen Herangehensweisen auf die Bühne. Das Themenspektrum reichte von der frischen Milch bis zu blutdrünstiger christlicher Symbolik, von polyamoren Mehrfachbeziehungen über romantische mathematische Funktionen bis zum Realkommunismus im Regenwald und von anschaulichen Engelsmetaphern in der Vermessungstechnik bis zu den verblüffenden Mechanismen der Finanzwelt. Live zu erleben waren Kuh Erika, Inspektor Kottan und das abgetrennte Haupt des Johannes, ein originales Blasrohr aus dem Dschungel und ein echter 100€-Schein! ZU DEN VIDEOS

© BMWFW/Martin Lusser

 

3. Styrian Science Slam im MUMUTH am 10.11.2015

Volles Haus, grandioses Publikum und 6 Slammer, die ihre Forschung mit vollem Einsatz auf die Bühne brachten!
Von der sexuellen Nötigung im Alten Testament bis zum Spagat zwischen zwei komplexen physikalischen Analysemethoden, von der idealen Ernährung für Frühchen über die globale Vermögensverteilung bis zu neuen Hör-Erlebniswelten. Am Ende kürte das Publikum Florian Preishuber-Pflügl (TU Graz) mit seiner sehr anschaulichen Präsentation zu einer revolutionären Akku-Technologie zum Slam Champion. ZU DEN VIDEOS

© Helmut Lunghammer

 

Simon McGowan ist Science Slam Europameister 2015!

Mehr als 600 Leute waren live dabei, erlebten 8 emotionale Slammer und sorgten für geniale Stimmung in der Aula der Wissenschaften. Simon McGowan aus Hannover überzeugte mit “Pimp My Bioplast” samt Live-Materialtest das begeisterte Publikum und wurde zum European Science Slam Champion 2015 gekürt!

© BMWFW/Martin Lusser

© BMWFW/Martin Lusser

Mit Unterstützung von:
Jahr der Forschung GEO

 

REINHOLD SCHERER ist Science Slam Staatsmeister!

Die große Halle der Arena Wien war voll – die Stimmung perfekt. Und die Slam-Champions aus Wien, Graz Innsbruck, Linz, Leoben und Salzburg gaben ihr Bestes!

© Lisa Resatz

Der Neurotechniker Reinhold Scherer (TU Graz) bastelte zunächst live auf der Bühne ein anschauliches Modell einer Gehirnzelle. Dann erklärte der Forscher eindrucksvoll, wie er diese Neuronen durch elektrische Impulse stimuliert, damit beispielsweise MS-Patienten wieder mit ihrem Umfeld kommunizieren können. Bildlich gesprochen werden die Gehirnzellen angeregt, kollektiv eine „Neuronenparty“ zu feiern, was Scherer auch gekonnt musikalisch untermalte. Vom Publikum in der vollbesetzten Arena bekam Reinhold Scherer nicht nur tosenden Applaus, sondern beim anschließenden Voting auch die meisten Punkte. Daher wird er Österreich beim Science Slam-Europafinale im Rahmen der “European Researchers’ Night” im September vertreten. Das Europafinale findet heuer ebenfalls in Wien statt, da Österreich mit dem Wiener Biologen Martin Moder den amtierenden Slam-Europachampion stellt.

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