Science SLam Staatsmeisterschaft 2018

Fast 900 Wissenschaftsinteressierte im Zelt am Wiener Heldenplatz sorgten für perfekte Stimmung, die Slammer gaben ihr Bestes: Von der Hightech-Sporthose über innovative Behandlung von Brotteig bis zur Frage, wie soziale Affen kognitive Konflikte lösen. Von der Magie des Kühlens über hinterlistige Reparaturwerkstätten bis zur Frage, wie man Licht verbiegt, um Außerirdische zu finden. Mathematiker Günter Auzinger (JKU Linz) beeidruckte unter anderem durch Tanzeinlagen, einen kreativ umfunktionierten Wäscheständer und einen Exoplaneten-Alien und wurde vom Publikum zum Slam-Staatsmeister 2018 gekürt. BM Heinz Faßmann wünschte ihm viel Erfolg für die Science Slam Europameisterschaft in Toulouse.

Günter Auzinger „Hausrat im Weltall“

Wolfgang Kremser: „I Like To Move It, Move It!“

Christian Bertsch: „Wie soziale Affen kognitive Konflikte lösen“

Parampreet C. Bindra: „Herr Zenbrecher und seine Vertrauensgüter“

Gerald Zotter: „Die Magie des Kühlens“

 

Do 22.3.18 Science Slam Wien

Von der Evolution der Sprache bis zum Gender Wealth Gap, von nachhaltigem Verpackungsdesign über verbesserte Operationssäle bis zur Frage, wie soziale Affen kognitive Konflikte lösen! Mit viel Bühnenaction, Humor und Bastler-Highlights wurden 5 spannende Forschungsprojekte auf die Bühne im ausverkauften Metropol gebracht. Vom Live-Musiker über die Live-Operation am Teddyherzen bis zum Live-Experiment war alles dabei. Am Ende kürte das Publikum den Naturwissenschaftsdidaktiker Christian Bertsch (PH Wien) mit seiner couragierten Tochter Ella zu den Slam Champions des Abends!

Christian Bertsch: „Wie soziale Affen kognitive Konflikte lösen“

Barbara Schuster & Julia Groiß: „Mind the Gap!“

Ulla Gürlich & Team: „Mal schnell die Welt retten“

Eva Zehentner: „Sprache als Virus“

Team OPIC – „Operieren und Behandeln mittels innovativer Infrastruktur“

 

Di 20.3.18 Science Slam Linz

Von Gravitationswellen über digital unterstützte Vereinsmeierei bis zum Kooperationsverhalten unter Software-Entwicklern, vom Zusammenhang zwischen Drogen und Raubkopien bis zur Frage, wie man Licht verbiegt, um die Außerirdischen zu finden! Dabei kamen ein goldener Colt, ein Wäscheständer und Fingerpuppen zum Einsatz. Auf der Bühne konnte man ein Live-Experiment zu Gravitationswellen und einen echten Exoplaneten-Alien erleben! Am Ende kürte das Publikum im ausverkauften Posthof den Mathematiker Günter Auzinger (JKU) zum Slam Champion. Mit Kochtopf, Wäscheständer und einer beeindruckenden Tanzeinlage demonstrierte er, wie man in adaptiven Optiksystemen von Großteleskopen „Licht verbiegt“, um die Abbildung von Exoplaneten zu optimieren.

Günter Auzinger „Hausrat im Weltall“

Kassandra Moosbrugger: „Ohren für das Universum“

Michael Lanzinger: „Was haben Drogen und Raubkopien gemeinsam?“

Angelika Schmid: „Kooperationsverhalten unter Software-Entwicklern“

Mathias Maier „Das Vereinsmeiertool für Vereinsmeier vom Vereinsmeier Maier“

 

Mo 12.3.18 Science Slam Graz

Von Hochschuldidaktik über Biotechnologie bis zu Politikwissenschaften, von polyamourösen Beziehungen über die Magie des Kühlens bis zur Frage, ob man Mist zu Gold machen kann: Buntes Themenspektrum beim 5. Styrian Science Slam im ausverkauften Orpheum. Gerald Zotter wurde mit seiner ausgesprochen humorvollen und höchst interaktiven Präsentation vom Publikum zum Slam Champion gekürt!

Gerald Zotter: „Die Magie des Kühlens“

Marlies Matischek-Jauk: „Wie kommt ein PING-PONG in die Lehre?“

Florian Bieber: „Tanz der Autokraten des Balkans am Rande des Vulkans in die EU“

Beti Vidmar: “Manure is gold and gold is manure”

Stefan F. Ossmann: „Was über Polyamorie in der Zeitung steht“

 

Di 6.3.18 Science Slam Innsbruck

Von Geologie über Ethnologie bis zur experimentellen Wirtschaftsforschung,
von tiroler Dialekt-Variationen über unsichtbare Kabel, aggressive Menschen bis zu philosophischen Grundsatzfragen. Dazu ein mitreissend kommunikativer Vizerektor und ausgesprochen interaktionsgfreudiges Publikum im dicht gedrängten Treibhauskeller!

Bernhard Fügenschuh: „Es ist Zeit“

Yvonne Kathrein: „Tiroler(isch) nit lei oans!“

Leo Dravoj: „Aggressiv un(d) zufrieden?“

Martin Schiestl: „X-Faktor: Das unsichtbare Kabel“

Claudia Frank: „Das Gezänk der Psychologie und Pädagogik um die Erziehung“

Parampreet Christopher Bindra: „Herr Zenbrecher und seine Vertrauensgüter“

Claudia Paganini: „Warum christliche Philosophie?“

 

24.1.18: Science Slam Salzburg

Grandiose Stimmung in der ausgebuchten ARGEkultur, Slammer mit Kreativität, Schmäh + Durchhaltevermögen auf der Bühne und maximale Interaktion mit dem Publikum: Von exakten Bewegungsanalysen bis zur Beeinflussung unseres Konsumverhaltens, von unseren Vorurteilen gegenüber bestimmten Vornamen bis zur Frage, wie Menschen im Barock gekocht, geschlemmt und genossen haben. Informatiker Wolfgang Kremser von Salzburg Research wurde in seiner sensorbestückten Sporthose schließlich zum Slam Champion gekürt.

Wolfgang Kremser: I Like To Move It, Move It!

Nana Grübler: Nomen est Omen

Dominik Walcher: Wie zeige ich Elefanten den richtigen Weg?

Marlene Ernst: „Von Ayr Khäs bis Zuckher Strauben“

 

27.11.17: Science Slam im Wiener Metropol

Der Ansturm auf den Science Slam brachte das Metropol-Team ans Limit, aber als dann endlich alle 500 (!) Leute eingelassen waren konnte die Show beginnen: Auf der Bühne kamen u.a. eine Kartonkatze, ein tanzender HIV-Virus, eine appetitliche Plazenta, ein Riesen-Reson(a)tor und echte Gluten zum Einsatz. Zum Schluss hatte Helmut Qualtinger einen deftig-akustischen Gastauftritt, bevor das Publikum ein Upgrade zu poetisch-vulgärer Wiener Schimpfwortkultur bekam. Nach herzhafter Diskussion wurde schließlich Johannes Frauenlob – als Krönung seiner demnächst abgeschlossenen Forscherkarriere – vom Publikum zum Slam Champion gekürt.

Johannes Frauenlob – Der Teig, der durch die Kälte ging

Nino Trattnig – Das Leben als Virus ist kein Zuckerschlecken

Oksana Havryliv – Bei mir sads olle im Oasch daham

Michelle Spierings – The music of language

Johannes Hackethal – Menschliches Ressourcenmanagement

Sabrina Burtscher – Was hat die Kartonkatze mit Informatik zu tun?

Niklas Luhmann – Good Vibrations: Schwungvoll gegen den Krebs

 

Science Slam Staatsmeisterschaft 2017 in Graz

Super Stimmung, geniale Beiträge und eine extrem knappe Entscheidung: Die besten Slammer Landes kamen am 9.Juni 2017 mit ihren beeindruckenden Präsentationen ins Orpheum Graz. Von Quantensprüngen auf Bierkisten über Risikoeinschätzung im sexuellen Erregungszustand bis zu personifizierten Pigmentzellen, von Bart Simpsons Hintern über eine mathematische Kochshow bis zur Darstellung globaler Handelsströme mittels Live-Spraydosen-Performance. Am Ende des Abends wurden das Team Melanoscience der Med Uni Graz – samt Bühnenhund George mit Kravatte! – vom Publikum zum Sieger-Team gekürt und vertritt damit Österreich beim Europafinale am 4. Dezember in Brno.

Team Melanoscience: „Von der Melanozyteneinwanderung zum Melanom“

Kirk M. Soodhalter: „Wie ich lernte, mit Kevin zu rechnen“

Julia Grübler: „Von Newton zur iPhone-Umlaufbahn“

Bernhard Streicher: „After-Science-Slam-Risiko“

Jakob Fellinger: „Der Gott des Donners und das neue Zeitalter“

Thomas Herdin: „Kulturen besser verstehen…Ein Blick in den Fernen Osten“

 

3.4.17: Science Slam im Wiener Metropol

Ernährungs- und Verdauungsschwerpunkt beim beim Science Slam im Metropol. Von den Erlebnissen eines Darmbakteriums über den smarten Trinkbecher bis zur Reise der Endprodukte durch das Kanalsystem. Auf der Bühne waren Wickie und Donald Trump, Obelix und Lara Croft sowie ein dehydrierter „Herr Mayer“ aus dem Seniorenheim unterstützend im Einsatz. Mit gekonnter Publikumsinteraktion wurde unter anderem demonstriert, dass Pokern kein Glücksspiel, sondern Denksport ist. Am Ende kürte das Publikum die Handelsökonomin Julia Grübler mit ihrer brillianten Präsentation über Handelshemmnisse und Chlorhühner zur strahlenden Gewinnerin.

Julia Grübler: „Danach kräht (k)ein Hahn“

Martin Sturc: „Poker – Skill Beats Luck“

Team AAL (FH Campus Wien) „Drink Smart“

Elisabeth Monamy: „Eine kulinarische Zeitreise“

Maria Rath: „Fokus Locus“

Rosa Aspalter: „Holly E. Coli“

 

3. Science Slam Linz am 21.3.17

Vom verbrannten Kuchen bis zur Geburt eines Sterns, vom Osterhasen mit Schutzbrille über saubere Wasserstoff-Gewinnung bis zu peinlichen Pannen beim Online-Dating:

Kirk M. Soodhalter: „Wie ich lernte, mit Kevin zu rechnen“

Simon Salzl: „Wasserstoff – Sonnenenergie einfach und sauber verpackt“

Lenka Zychová: „Interstellar bubbles and birth of stars“

Matthias Knorr: „Frequenzverdopplung mit dem Osterhasen“

Thomas Unterthiner: „[Machine] Learning to Love“

 

Science Slam im Wiener Metropol am 2.12.16

Von Glyphosat-Messung über Völkerrecht bis zur Forensik: Quantensprünge auf Bierkisten, ein brandgefährlicher Winkelschleifer, anregende Schokobonbons, erstochene Schweine und eine Live-Staatsgründung!

Jakob Fellinger: „Der Gott des Donners und das neue Zeitalter“

Lukas Waltenberger: „Sherlock Bones – Forensisches BBQ“

Niklas Luhmann: „Oberflächenplasmonenresonanzspektroskopie“

Benjamin Mörzinger: „Maschinen verstehen – Wie aus Funken Wissen wird.“

Ralph Janik: „L’etat c’est moi? – Darf ich einen Staat gründen?“

 

6. Science Slam Innsbruck

Geballte Ladung Wissenschaft im Treibhaus vor einer geballten Ladung Publikum: Von Quantenoptik über Medizinphysik bis zur geographischen Konfliktforschung. Von der Suche nach dem Jungbrunnen über Promiskuöse Proteasen, die Wirkung von Magengasen beim Blasmusikspiel bis zur Frage, ob wir Risiko im Aktivitäts- und Erregungszustand anders einschätzen als in Ruhe. Die Stimmung war wieder genial. Am Ende wurde das Team des Psychologen Bernhard Streicher zum Slam Champion gekürt.

Bernhard Streicher: “After-Science-Slam-Risiko“

Birgit Waldner: “Promiskuöse Proteasen“

Hildegard Mack: “Die Suche nach dem Jungbrunnen“

Wolfgang Freysinger: „Rhinospider“

Robert Hafner: „#IUGSABPNWA“

Florian Schwarzenbacher: „Eruktation in Blasinstrumenten“

Hanns-Christoph Nägerl: „Bosonen und Fermionen.“

 

Open Air Slam Graz 29.6.16

Ende Juni wurde die EM-Public Viewing Arena am Grazer Mariahilferplatz an einem fußballfreien Tag vom Science Slam erobert: Über 850 Menschen erlebten bei bestem Frühsommerwetter Wissenschaftskommunikation auf höchstem NIveau. Das Themenspektrum reicht von geheimnisvollen Hundeaugen bis zum kollektiven Diffusions-Verhalten von Biertrinkern, vom Blind Date mit Smartphone über Arsen in unserer Nahrung bis zur abenteuerlichen Reise einer Schmerztablette durch den Körper. Am Ende des Abends wurde das Team „Melanoscience“ der Med Uni Graz zum Slam Champion gekürt.

Team Melanoscience: „Von der Melanozyteneinwanderung zum Melanom“

Angelina Orthacker: „Get the Nano-Party Started!“

Oliver Wollner: „Über ein kleines Voltaren, das sich im Mensch verirrt“

Elmar Krainz: „Blind Date mit Smartphone“

Simone Bräuer: „Internationale Arsenküche“

 

Science Slam Staatsmeisterschaft 2016

Im Rahmen der „Langen Nacht der Forschung“ fand am 22.4.16 das Science Slams Österreichfinale statt. Hunderte Wissenschaftsinteressierte drängten sich ins Bühnenzelt am Wiener Heldenplatz, wo die Slam Champions aus fünf Städten ihre aktuelle Forschung in je 6 Minuten pointiert und allgemeinverständlich präsentierten und für kurzweilige Unterhaltung auf hohem wissenschaftlichem Niveau sorgten.

Martyna Grydlik: „…und dann war Licht“

Stefan Mayr: „A.Horn und die Embolie“

Felix Günther: „Winkeltreue zahlt sich aus“

Peter Ranacher: „Der Rhythmus der Straße“

Florian Preishuber-Pflügl: „Ionen auf Irrwegen“

 

SLAM-ARCHIV